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5 Fragen an Florian Innerhofer

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Das fast 40 Meter lange Wandpanorama in der 2. Etage wurde von der Hamburger Künstlerin Uta „ZAZA“ Röttgers gestaltet. (© smac)

Nachdem die Besucherinnen und Besucher sich auf der 1. Etage zwischen Kalt- und Warmzeiten bewegt haben, erwartet sie in der 2. Ausstellungsetage ein kurzweiliger Rundgang durch mehr als 6000 Jahre Vorgeschichte in Sachsen.

Momentan wird noch an allen Ecken und Enden eifrig gearbeitet. Bis zu 60 Personen sind teils gleichzeitig damit beschäftigt, die letzten Vitrinen aufzustellen, zu bestücken und mit Texten zu versehen. Die Raumbeleuchtung und die Ausleuchtung der Exponate ist ganz zum Ende vorgesehen. Die empfindlichsten Stücke werden erst kurz vor der Eröffnung aus dem Landesamt für Archäologie ins smac gebracht. Dazu gehören auch die mit Rindenbast und Pech verzierten Keramikgefäße aus dem mehr als 7000 Jahre alten jungsteinzeitlichen Brunnen von Altscherbitz.

5 Fragen an Dr. Florian Innerhofer

1.   Herr Dr. Innerhofer, stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Florian Innerhofer, ich bin Archäologe mit einem speziellen Interessengebiet in der Bronzezeit und arbeite seit 16 Jahren am Landesamt für Archäologie in Dresden.

2.   Für welchen Bereich waren Sie bei der Dauerausstellung zuständig?

Ich war für die wissenschaftliche Koordination der 2. Ausstellungsetage zuständig. Hier wird die Vorgeschichte Sachsens vom Neolithikum bis in die Völkerwanderungszeit präsentiert. Darüber hinaus habe ich in dieser Etage ausgewählte Themen aus der Bronzezeit kuratiert.

3.   Worin liegt Ihrer Meinung nach der Reiz in der Museumsarbeit?

Wir müssen in der Vorbereitung der Dauerausstellung mit den komplexen wissenschaftlichen Aussagen in der Archäologie verständlich auf den Punkt kommen.

4.   Verraten Sie uns Ihr Lieblingsexponat?

Geschlitzte Lanzenspitze aus dem frühbronzezeitlichen Depotfund von Kyhna, Nordsachsen.

5.   Warum lohnt es sich, die Ausstellung zu besuchen?

Wer sich über die Archäologie und Geschichte Sachsen fundiert und unterhaltsam informieren möchte, muss ins smac nach Chemnitz fahren. Dort werden alle Fragen beantwortet und viele neue Fragen aufgeworfen, die vielleicht bei Ihrem nächsten Besuch beantwortet werden können.

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2 Gedanken zu “5 Fragen an Florian Innerhofer

  1. Martin A. Timoney, archaeologist schreibt:

    Can I have an email address for Florian Innerhofer, author of Die mittelbronzezeitlichen Nadeln zwischen Vogesen und Karpaten. ……………… (200)
    I am aware of a pin that may be Middle Bronze Age from Central Europe.
    I would email images to the author.
    Regrettably I do not know any German.
    Thanking you,
    Martin A. Timoney

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