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Panoramablick in die Erkerausstellung im 3. Obergeschoss. Der Rohbau ist fast fertig. Nur noch die Exponate und die Didaktik fehlen. (© smac)

Zwischen den Fensterfronten und den Flächen der Dauerausstellung wurden Trennwände eingezogen. In den so entstandenen Erkerbereichen wird in drei kleinen Kabinettausstellungen auf die Geschichte des Kaufhauses Schocken, den Architekten Erich Mendelsohn und den Kaufmann und Verleger Salman Schocken eingegangen.

Entlang der gewölbten Fensterfront werden sich im 1. Obergeschoss Modelle der wichtigsten Gebäude Erich Mendelssohns aneinanderreihen. Die Nachbauten wurden unter der Leitung der Architekturhistorikerin und Mendelsohn-Spezialistin Prof. Dr. Regina Stefan von der Fachhochschule für Architektur in Mainz geplant und nachgebaut. Nach einer erfolgreichen Ausstellungstournee um die ganze Welt ist es uns gelungen, die Modelle als Dauerleihgaben für die Ausstellung zu gewinnen.

Im Halbrund darüber können sich die Besucherinnen und Besucher über die wechselvolle  Geschichte des Gebäudes informieren. Neben originalen Bauteilen des Kaufhauses sind auch unterschiedliche Waren aus dem Chemnitzer Schocken Kaufhaus zu sehen. Viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind einem Aufruf der Kuratoren Dr. Sabine Wolfram und Dr. Jürgen Nitsche gefolgt und haben auf ihren Dachböden und in alten Truhen einiges aus den alten Tagen des „Schocken“ hervorgekramt. Lassen Sie sich überraschen.

Dem vielschichtigen Lebenswerk Salman Schockens schließlich ist die Ausstellung im Erker des 3. Obergeschosses gewidmet. Einen Schwerpunkt dabei bildet sein literarisches und verlegerisches Schaffen.

Die Besucherinnen und Besucher kommen also in den Genuss von 4 (1+3) Dauerausstellungen. Quasi gratis und zur Erbauung bietet sich auch immer ein lohnenswerter Blick durch die geschwungene Fenstergalerie hinunter auf den Stefan-Heym-Platz und weit hinaus bis ins Vorland des Erzgebirges.

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2 Gedanken zu “1 + 3

  1. Jens schreibt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    auf der Suche nach Informationen zum neuen staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz landet man bei Google als Top-Treffer zuerst auf der Homepage http://www.archaeologie.sachsen.de. Dort ist laut heutigen Stand die Info enthalten, dass die „Eröffnung für Anfang 2014 geplant“ sei: http://www.archaeologie.sachsen.de/lmv/content/museum/25_303_DEU_Screen.htm Die gleiche Website des Landesamtes bietet darüber hinaus im Impressum die alternative Aussage „Ab dem Frühjahr 2014 präsentieren wir Ihnen die Ausstellungsräume des Staatlichen Museums für Archäologie in Chemnitz“: http://www.archaeologie.sachsen.de/lmv/content/kontakt/11_DEU_Screen.htm
    Beide Infos sind ziemlich veraltet, aber in der google-suche ganz oben als Top-Treffer gelistet. Die eigene Homepage des Museums mit dem korrekten Eröffnungstermin unter smac.sachsen.de erscheint in der google-Suche deutlich weiter unten.
    Die Ursachen mögen einerseits eine mangelnde Abstimmung mit dem Webauftritt des Landesamtes für Archäologie als auch ungeeignete Rankingmaßnahmen für die smac-Homepage (sowas sollte ein Webdesigner wissen) sein – jedenfalls eine schlechte Werbung…

    • Karl-Heinz Röhrig schreibt:

      Haben Sie vielen Dank für Ihren Hinweis. Google verweist in der Tat noch auf unsere alten Seiten, die wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr verlinken. Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf und werden uns um eine Problemlösung kümmern.

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