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Die Tücke des Objekts

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Mit Fingerspitzengefühl werden nicht nur die Objekte, sondern auch die Vitrinen- hauben befestigt. (© smac)

Eine Glaskugel in einer Vitrine so zu befestigen, dass sich die Kugel selbst bei mittelschweren Erschütterungen nicht bewegt, ist die Aufgabe von Exponateinrichtern. Dabei soll das Ausstellungsobjekt natürlich auch noch möglichst vollständig zu sehen sein und in einem ehemals funktionalen Kontext angeordnet werden. Keine leichte Aufgabe, wie wir meinen. Wir haben Herrn Thomas Fißler von „Fißler und Kollegen GmbH“ fünf Fragen zu den Tücken des Objekts gestellt.

1. Herr Fissler, stellen Sie Ihre Firma doch bitte kurz vor!

Unsere Tätigkeit umfasst sämtliche Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Exponaten: Gemäldehängungen, Kunstguttransporte, die Entwicklung und Herstellung von Präsentationshilfen sowie die Montage von Objekten aller Exponatgattungen. Wir sind Ansprechpartner, Restauratoren & Gestalter.

2. Was ist an Ihrer Arbeit spannend?

Das wir kurzzeitig in Themen der Kultur- und Kunstgeschichte eintauchen können, oder wie hier in Chemnitz: speziell in die Welt der Archäologie. Dabei gehen uns faszinierende Sammlungsstücke durch die Hände.

3. Wobei sind Sie so richtig ins schwitzen gekommen?

Bei der Präsentation von gut 1300 Funden in der sogenannten Alltagswand. Dort sind zum Teil sehr fragile Gläser und aus vielen Einzelteilen zusammengesetzte Gefäße in freier Rückwandmontage zu setzen.

4. Was machen Sie gerade?

Ich zeichne Tablare für den Bereich „Bergbau“ auf denen Leihgaben aus Freiberg ausgestellt sein werden.

5. Haben Sie ein Lieblingsobjekt im smac?

Ja! Die Totenkronen vom Dresdner Frauenkirchhof.

 

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