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Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz ist eröffnet

Prominez durchschneide Band

Mit dem symbolischen Banddurchschnitt wurde am 15. Mai das smac feierlich eröffnet (von links): Uwe R. Brückner – ATELIER BRÜCKNER, Racheli Edelman – Verlegerin des Schocken Publishing House, Michael Rind – Verband der Landesarchäologen, Sabine von Schorlemer – Staatsministerin SMWK, Sabine Wolfram – Museumsdirektorin smac, Stanislaw Tillich – Ministerpräsident, Johanna Wanka – Bundesministerin, Babara Ludwig – Oberbürgermeisterin Chemnitz, Florian Pronold – Parl. Staatssekretär. (© Landesamt für Archäologie)

Am 15. Mai 2014 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz eröffnet. An diesem Festakt nahmen neben vielen anderen Ehrengästen auch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemer, der Landtagspräsident Matthias Rößler, 33 Mitglieder der Familie Schocken sowie etwa 600 Gäste aus dem In- und Ausland teil.

Ministerpräsident Tillich dankte in seiner Rede allen Beteiligten für ihr Engagement und lobte die innovative Umsetzung: »Das Museum ist ein Augenöffner für die archäologische Geschichte unseres Freistaates. Es zeigt, was Sachsen, was unsere Heimat in der Vergangenheit ausmachte und wo unsere historischen und kulturellen Wurzeln liegen.« Außerdem betonte er den hohen Stellenwert der Museen im Freistaat: »Unsere Kulturlandschaft in Sachsen wird stark durch die Fülle der Museen geprägt. Das bringt deutlich zum Ausdruck: Kunst und Kultur sind uns viel wert. Die Stadt Chemnitz und unser Freistaat erhalten heute ein museales Juwel, das weit über die Grenzen Sachsens hinaus strahlen wird.«

»Der 15. Mai wurde für die Eröffnungsfeier mit Bedacht gewählt«, so Museumsdirektorin Sabine Wolfram, »denn heute vor genau 84 Jahren fand die feierliche Eröffnung des Kaufhaus Schocken, in dem von Mendelsohn für den Schocken Konzern entworfenen Gebäude an der Brückenstraße statt.«

Bereits am 1. Öffnungstag bildeten sich am Stefan-Heym-Platz lange Schlangen. Mehr als 3500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem ersten Besuch der Ausstellung.

Mit über 6.000 Exponaten aus 300.000 Jahren wird auf drei Etagen gezeigt, wie sich unter dem Einfluss des Menschen und vor dem Hintergrund von Umwelt und Klima eine Naturlandschaft über eine Siedlungslandschaft zur Kulturlandschaft wandelt. Die Ausstellungsinhalte entstanden in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und dem Sächsischen Staatsarchiv.

Das smac bietet in den Erkern drei weitere Ausstellungen zum Architekten Erich Mendelsohn, dem Warenhauskonzern und dem Konzernbegründer Salman Schocken.

Unter den Ehrengästen der Eröffnungsfeier befanden sich auch mehrere Nachkommen Schockens, darunter seine Enkelin Racheli Edelman, Verlegerin des Schocken Publishing House.

 

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