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Auf der hohen Kante

Muenzschatz_CRupp

Kuratorin Dr. Cornelia Rupp vom Landesamt bei der Bestückung der Vitrinen | © smac, Annelie Blasko

Seit dem 12. Januar zeigen wir eine Ausstellung unserer Kollegen des Landesamtes für Archäologie im Foyer: “Auf der hohen Kante”.

Sie dokumentiert einen der umfangreichsten Münzfunde in Sachsen, denn die 2275 Silber- und zwei Goldmünzen wiegen zusammen fast 20 Pfund. Bergsteiger hatten einige der Münzen 2016 zufällig in einer Felsspalte entdeckt. Weitere Untersuchungen und mehrere Bergungen förderten diesen kleinen Schatz zutage, der zu damaligen Zeiten durchaus ein Vermögen darstellte. Die zwischen 1626 und 1819 geprägten Münzen entsprachen drei Jahresgehältern eines Zimmermannes oder einem stattlichen Haus mit reichlich Land1.

Auf vielen Informationswänden und Karten erzählt die Ausstellung von der Bergung, den verschiedenen Arbeitsschritten der Restaurierung und dem geschichtlichen Hintergrund der Münzen. Auch ein Vergleichsgewicht ist vorhanden – wer also selbst einmal die 20 Pfund schleppen will, die damals für die Bezahlung von beispielsweise 24 Kühen oder 175 Ziegen nötig waren, darf sich gern versuchen.

Noch bis zum 22.02.2018 besteht Gelegenheit, die Ausstellung in unserem Foyer zu besuchen. Der Zugang zu unserem Foyer und den Foyerausstellungen ist kostenlos.

 

1 Oberkonservator Dr. Wilhelm Hollstein in einer Stellungnahme für diese Pressemitteilung: http://www.archaeologie.sachsen.de/6374.htm (2018-01-17)

 

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