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Kalenderblatt | 21.08.1968

Česká verze níže.

Ein Kalenderblatt im Rahmen der Sonderausstellung SACHSEN BÖHMEN 7000.
50 Jahre Prager Frühling | 21.08.1968

Kalenderblatt_08_21_Aktionsprogramm_Anschnitt

Aktionsprogramm der KPČ von 1968 | © smac, Annelie Blasko

Heute vor 50 Jahren, am 21. August 1968, wurden die Bemühungen, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen durch den Einzug der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei gewaltsam beendet. Die als „Prager Frühling“ bezeichnete Reformbewegung ging von der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei unter Alexander Dubček aus. Als Zeichen der Befürwortung seiner liberalen Ansichten reichte es schon, Dubčeks Namen beispielsweise auf Häuserwände zu schreiben. Der Wunsch nach der Garantie von Grundrechten wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit machte an der Grenze nicht Halt und wurde so auch in Sachsen aufgegriffen. Die Regierung der DDR reagierte während dieser Zeit daher mit strengeren Grenzkontrollen. Reisende in und aus der ČSSR wurden strenger überwacht, um eine Ausbreitung reformerischer Gedanken in die DDR zu verhindern. Noch heute erinnert man sich an den Tag, an dem all dem Streben ein Ende gemachte wurde und derer, die ihr Leben in den blutigen Zusammenstößen verloren.

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Kalendář v rámci speciální výstavy SASKO ČECHY 7000

50 let pražského jara | 21.08.1968

V tento den před padesáti lety, 21. srpna 1968, byly snahy o prosazení “socialismu s lidskou tváří” násilně ukončeny vstupem vojsk Varšavské smlouvy do Československa. Reformní hnutí označené jako “pražské jaro” vzešlo z Komunistické strany Československa pod vedením Alexandra Dubčeka. Jako symbol vyjádření svého liberálního mínění stačilo napsat Dubčekovo jméno na zdi domů. Přání garance základních práv jako svoboda projevu, svoboda tisku a svoboda shromažďování se nezastavila na hranici a pokračovala také do Saska. Vláda NDR mezitím zareagovala přísnějšími hraničními kontrolami. Cestující do i z ČSSR byly striktně kontrolováni, aby se zabránilo rozšíření reformních myšlenek do NDR. Dodnes se vzpomíná na den, kdy všechno úsilí vzalo za své a bylo ukončeno krvavým zásahem.

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