Zurück

SACHSEN BÖHMEN 7000 – Dinge mit Geschichten #1

Einmal um die  halbe Welt: Pfeifenköpfe auf Reisen

Pfeifenkoepfe

Foto: © smac | Annelie Blasko

Sachsen und Nordböhmen gehören im 19. Jahrhundert zu den Top-Industriestandorten. Beide Regionen profitieren von grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen und bilden immer wieder Zweckgemeinschaften, v.a. wenn es um Zollbeschränkungen – die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bestehen – geht.

Eugen Leyhn in Pirna produziert in seiner Manufaktur für Keramikwaren tönerne Pfeifenköpfe. Diese werden von der Metallwaren-Manufaktur Ignaz Rössler in Nixdorf/Mikulášovice gekauft, wo sie mit Deckeln, Rohren und Troddeln ausgestattet werden. Von da aus werden die komplettierten Pfeifenköpfe dann nach Galizien, Ungarn, Moldawien und sogar bis in die Türkei verkauft. Aus der der Türkei wiederrum werden die Pfeifenköpfe dann als original türkische Produkte wieder nach Österreich, zu dem Böhmen damals noch gehörte, verhandelt. Wir zeigen die Pfeifenköpfe noch bis Ende März in der Sonderausstellung SACHSEN BÖHMEN 7000 im smac.

Zurück

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.