Zurück

Rückblick | Museumsnacht 2019

Es folgt unser traditioneller kleiner Rückblick auf die Museumsnacht am 11.05. im smac. Spaß hat sie wieder gemacht und das offenbar nicht nur uns, denn 3400 Besucher*innen (von insgesamt 9100 in Chemnitz) haben mit uns unter dem Motto “Das Fremde, das Moderne und das Wilde” gefeiert!

Die Sachsenkarte sorgt auch 5 Jahre nach der Eröffnung noch für Staunen | © smac, Annelie Blasko
Schlendern durch die Dauerausstellung | © smac, Annelie Blasko
Auf allen Etagen herrscht buntes Treiben | © smac, Annelie Blasko

Das Fremde

Seit dem 01.05. zeigen wir in der 4. Etage die Sonderausstellung “2 Millionen Jahre Migration”, eine Wanderausstellung des Neanderthal Museum in Mettmann. Natürlich haben viele Museumsnachtschwärmer die Chance genutzt und die Ausstellung besucht. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 14. Juli in Chemnitz zu sehen. Begleitet wird sie von einer Ringvorlesung zum Thema Migration in Geschichte und Gegenwart und Führungen für Familien und natürlich auch alle anderen.

Das Projekt #humanae der Künstlerin
Angélica Dass zeigt die Schönheit der menschlichen Haut in jeder Farbe | © smac, Annelie Blasko
“Bist auch Du Afrikaner?” Die Antwort gibt’s in der Ausstellung. Schick, jedenfalls. | © smac, Annelie Blasko
Unsere Kooperationspartner von save me Chemnitz und aguia e.V. informieren im Foyer zu den Themen Migration, Menschenrechte und Flucht.

Märchen und Lieder rund um das Thema Fremdsein gab es im Mendelsohnraum im Foyer mit mondschaafs Lauschpalast. Für alle Großen und Kleinen, die mal eine halbe Stunde Ruhe und Entschleunigung nötig hatten.

Jan Deike von mondschaafs Lauschpalast sorgt für die richtigen Töne. | © smac, Annelie Blasko

Das Moderne

2019 ist das Jahr der Moderne, denn wir feiern 100 Jahre Bauhaus und Architektur der Moderne. Als einer der Standorte der Grand Tour der Moderne haben wir sonst verschlossene Türen geöffnet und ein Treppenhaus sprechen lassen. Die weitestgehend nach dem Original wieder hergestellten Seitentreppenhäuser des ehemaligen Kaufhaus Schocken hat Architektin Martina Wutzler mit interessierten Besuchern erklommen und zur Geschichte jenes Hauses erzählt, das heute das smac beherbergt. Übrigens: jeden Samstag 14.00 Uhr gibt es die Führung a wie architektur im smac

Viele Chemnitzer verbinden eigene Geschichten mit dem ehemaligen Kaufhaus Schocken. Martina Wutzler integriert sie in die Führung. | © smac, Annelie Blasko
Bewaffnet mit historischen Fotografien und Bauplänen erklärt Wutzler die Besonderheiten des Baus von Erich Mendelsohn | © smac, Annelie Blasko
Kaufhaus Schocken immer dabei. Im Foyer konnte man Buttons selbst prägen. liebevoll betreut durch die Freunde des smac e.V. | © smac, Annelie Blasko

Das Wilde

Keine Museumsnacht ohne Party; in diesem Jahr mit der wunderbaren Gruppa Karl-Marx-Stadt, die für das Wilde zuständig waren. Was soll man sagen: geliefert :)! Energiegeladene Balkan-Beats mit fesselnden Bläsersätzen und die russische Zunge von Frontmann Alexey (da ist es wieder, das Fremde) haben das Publikum ausgelassen tanzen lassen, während draußen der Regen neugierige Besucher durch die Scheiben schielen ließ. Ein perfekter Abschluss. Wir sagen Danke an alle, die mit uns gefeiert haben

Sänger Alexey stammt aus Sibirien, nun lässt er Chemnitz beben. | © smac, Annelie Blasko
Wo sonst Vitrinen der Foyerausstellung stehen, ging es wild zu. Eine schöne Abwechslung. | © smac, Annelie Blasko
© smac, Annelie Blasko
Zurück

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.