Wir lassen Sachsen schweben

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Glücklich und zufrieden nach erfolgreicher Arbeit: Das Team von Tamschick Media+Space sowie Katja Bose, Projektmitarbeiterin des smac (Mitte).

 

Heute haben wir die weltweit erste Kartenskulptur, die sich choreografiert durch den Raum bewegt und gleichzeitig Träger einer audiovisuellen Narration ist, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Fortan wird dieses multimediale Highlight unserer Ausstellung jeweils zur vollen Stunde die Geschichte der Region Sachsen bild- und soundgewaltig erzählen. Wir haben Charlotte Tamschick, Kreativdirektorin von Tamschick Media+Space danach gefragt, was es bedeutet, eine vorerst fixe Idee szenografisch in die Tat umzusetzen.

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Wissenschaft & Kunst

ZAZA

Die Künstlerin ZAZA hat unsere archäologischen Erkenntnisse illustriert., z. B. die sächsische Landschaft in den Eis- und Warmzeiten.

Die 45 Meter langen Landschaftspanoramen in der 1. und 2. Ausstellungsebene des smac gehören zu den längsten Grafikdrucken in Deutschland. Sie illustrieren den Übergang von der letzten Eiszeit in die heutige Warmzeit einerseits und den Wandel der Landschaft durch die bäuerlichen Kulturen der Vorgeschichte andererseits. Durch wissenschaftliche Expertise und künstlerisch-kreative Gestaltung sind Bilder mit Sogwirkung entstanden, die Geschichte(n) erzählen und gleichzeitig Spielraum für die jeweils eigenen Vorstellungen lassen. Wir haben die Künstlerin ZAZA Uta Röttgers nach den Herausforderungen und der Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst gefragt…

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Die Tücke des Objekts

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Mit Fingerspitzengefühl werden nicht nur die Objekte, sondern auch die Vitrinen- hauben befestigt. (© smac)

Eine Glaskugel in einer Vitrine so zu befestigen, dass sich die Kugel selbst bei mittelschweren Erschütterungen nicht bewegt, ist die Aufgabe von Exponateinrichtern. Dabei soll das Ausstellungsobjekt natürlich auch noch möglichst vollständig zu sehen sein und in einem ehemals funktionalen Kontext angeordnet werden. Keine leichte Aufgabe, wie wir meinen. Wir haben Herrn Thomas Fißler von „Fißler und Kollegen GmbH“ fünf Fragen zu den Tücken des Objekts gestellt.

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5 (+1) Fragen an Prof. Uwe R. Brückner

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Skizze Prof. Uwe R. Brückner. Kinetisches Sachsenmodell verbindet die drei Etagen der Daueraussstellung. (© ATELIER BRÜCKNER)

ATELIER BRÜCKNER aus Stuttgart konzipiert und gestaltet seit nunmehr 7 Jahren als Gesamtplaner die archäologische Dauerausstellung im smac. Das Museum wird vom Foyer bis zu den Erkerausstellungen die Handschrift des ATELIER BRÜCKNER tragen. „Form follows content“ lautet das Credo. Die Gestaltung der archäologischen Themen ist aus den Inhalten heraus entwickelt. Die innovative und erlebnisorientierte Ausstellung bedient sich dabei modernster Medien.

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5 Fragen an Dr. Maike Günther

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Bei der Anlieferung der Vitrinen für das 3. OG wurde Millimeterarbeit geleistet. (© smac)

In der dritten Etage der archäologischen Dauerausstellung spannt sich der zeitliche Bogen von der ersten slawischen Ansiedlung bis zum Beginn der Industrialisierung. Eine beeindruckende Installation ist die gut 40 Meter lange Wand, in der über 1200 Alltagsgegenstände aus sächsischen Stadtkerngrabungen präsentiert werden. Mit Maike Günther als verantwortliche „Etagenpatin“ konnte schon früh eine ausgewiesene Historikerin gewonnen werden.

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