Archäologie. Schmuck. Architektur. 5 Fragen an Deganit Stern Schocken

SONY DSCDie Schmuckdesignerin Deganit Stern Schocken, Tel Aviv (Israel) präsentiert noch bis zum 29. März die Ausstellung “Cross Section” im smac.

 

„Architektur in Gold und Silber“ nennt die Schmuckdesignerin Deganit Stern Schocken ihre Kunstwerke. Und tatsächlich kommt beim Betrachten ihrer Schmuckstücke die Assoziation an Bauwerke oder Stadtpläne auf. Im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur Chemnitz zeigt das smac vom 01. bis 29. März eine Auswahl des international geschätzten Oeuvres der Künstlerin. Wieder verweist bereits der Titel der Ausstellung „Cross Section“ (Schnitt bzw. Schnittzeichnung) auf die Verbindung zur Architektur, einerseits als künstlerische Orientierung und andererseits als Hommage an den Ausstellungsort: das Warenhaus Schocken Chemnitz, eine Ikone der Moderne von Erich Mendelsohn. Wir haben Deganit Stern Schocken gefragt, welche Botschaften sich hinter ihren schönen Dingen verbergen und woher sie die Ideen für Ihr Design nimmt:

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Kleines ‚a‘ erobert Sachsen

Polyform_MiddelKatrin Middel von Polyform, Berlin. Im Hintergrund Logo und Marke des smac.

 

Das kleine ‚a‘ hat uns von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es steht hauptsächlich für archäologie in der Marke smac des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz. Außerdem benutzen wir es gern, um unseren Veranstaltungen einen Namen zu geben zum Beispiel a – wie aha, a – wie architektur oder a – wie apéritif.  Die Idee dazu stammt von der Berliner Agentur Polyform. Wir haben die Geschäftsführerin und Projektleiterin Kartin Middel gefragt, welche Aufgaben und Herausforderungen mit der Etablierung einer neuen Kulturmarke wie dem smac verbunden sind:

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Erich Mendelsohn: „Bauen ist Glückseligkeit“

Erkerausstellung Erich Mendelsohn. Foto: Michael JungblutEntlang der gewölbten Fensterfront reihen sich im 1. Obergeschoss des smac 17 Modelle der wichtigsten Gebäude Erich Mendelssohns aneinander. Im Vordergrund das Modell vom 1960 abgerissenen Kaufhaus Schocken in Stuttgart. (© smac)

Das vom Architekten Erich Mendelsohn entworfene Chemnitzer Kaufhaus Schocken war Vorbild für weitere Schocken-Warenhäuser, etwa in Nürnberg und Stuttgart. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) widmet im Erker des ersten Stocks dem Architekten eine Dauerausstellung – die deutschlandweit einzige museale Würdigung Erich Mendelsohns. Die Kuratorin und Mendelsohn-Expertin Prof. Dr. Regina Stephan (Mainz) zeichnet hierbei für die biographische Darstellung sowie die Aufarbeitung der architektonischen Schaffensgeschichte Erich Mendelsohns verantwortlich. Die Nachbauten wurden unter ihrer Federführung geplant und nachgebaut.

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Wir lassen Sachsen schweben

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Glücklich und zufrieden nach erfolgreicher Arbeit: Das Team von Tamschick Media+Space sowie Katja Bose, Projektmitarbeiterin des smac (Mitte).

 

Heute haben wir die weltweit erste Kartenskulptur, die sich choreografiert durch den Raum bewegt und gleichzeitig Träger einer audiovisuellen Narration ist, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Fortan wird dieses multimediale Highlight unserer Ausstellung jeweils zur vollen Stunde die Geschichte der Region Sachsen bild- und soundgewaltig erzählen. Wir haben Charlotte Tamschick, Kreativdirektorin von Tamschick Media+Space danach gefragt, was es bedeutet, eine vorerst fixe Idee szenografisch in die Tat umzusetzen.

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Wissenschaft & Kunst

ZAZA

Die Künstlerin ZAZA hat unsere archäologischen Erkenntnisse illustriert., z. B. die sächsische Landschaft in den Eis- und Warmzeiten.

Die 45 Meter langen Landschaftspanoramen in der 1. und 2. Ausstellungsebene des smac gehören zu den längsten Grafikdrucken in Deutschland. Sie illustrieren den Übergang von der letzten Eiszeit in die heutige Warmzeit einerseits und den Wandel der Landschaft durch die bäuerlichen Kulturen der Vorgeschichte andererseits. Durch wissenschaftliche Expertise und künstlerisch-kreative Gestaltung sind Bilder mit Sogwirkung entstanden, die Geschichte(n) erzählen und gleichzeitig Spielraum für die jeweils eigenen Vorstellungen lassen. Wir haben die Künstlerin ZAZA Uta Röttgers nach den Herausforderungen und der Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst gefragt…

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