Der Tod in Niederkaina und der Welt

Dieser Artikel eröffnet die Reihe Tod & Ritual und begleitet die gleichnamige Sonderausstellung, die noch bis 21.05.2018 in Chemnitz zu sehen ist. In diesem Artikel erzählt Jasmin Kaiser, eine der beteiligten KuratorInnen der Ausstellung aus dem Landesamt für Archäologie in Dresden, von der Idee und Konzeption der Ausstellung und verrät außerdem ein paar Höhepunkte.

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Jasmin Kaiser neben dem “Scheiterhaufen” in der Ausstellung | Foto © smac – Annelie Blasko

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Schätze der Archäologie Vietnams – Die Geschichte der Ausstellung

von Sabine Wolfram

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Alles begann… Was nach dem Anfang eines Märchens klingt, bedeutete in der Tat sehr viel Arbeit und es vergingen von der Idee zur Ausstellung bis zur Eröffnung knapp 10 Jahre.

Einige Ausstellungen haben ihren Ursprung in einem Jubiläum, andere wiederum fußen auf dem Forschungsinteresse des Kurators/der Kuratorin oder auf Themen die gerade in der Gesellschaft aktuell sind, nur um einige Anlässe zu benennen. Die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ ist das Ergebnis einer Urlaubsreise. 2007 reiste Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die damalige Leiterin des LWL-Museums für Archäologie Herne, nach Vietnam und verliebte sich in das Land. Schnell war der Entschluss gefasst, das reiche kulturelle Erbe Vietnams dem Publikum in Deutschland näher zu bringen. Da die Kosten für eine internationale Ausstellung die Millionen € Grenze überschreiten können, hieß es auf Partnersuche gehen. Der erste Partner war mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (REM) bald gefunden. Ende 2011 stieß das Landesamt für Archäologie Sachsen als Partner in Ostdeutschland dazu. Schätze der Archäologie Vietnams sollte die erste Sonderausstellung des damals noch nicht eröffneten smac werden. Die Eröffnung des smac war für 2013 geplant, es wurde Mai 2014.

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Ein Museum für alle…

von Frauke Schilling

…an dieser Baustelle arbeiten wir mit Hochdruck. Im Rahmen des Aktionsplans der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention haben wir jetzt die Gelegenheit unsere Dauerausstellung mit Elementen zu erweitern, die die Teilnahme aller Menschen an unserer Ausstellung möglich macht.

Nicht falsch verstehen: Unser Haus ist baulich barrierefrei – aber um die Teilhabe aller Menschen am musealen Erlebnis zu ermöglichen, braucht es mehr. Wir planen z. B. Stationen an denen Repliken sowie Originale zu ertasten sind und Relieffolien, die einige Fundplätze erklären. Neben Taststation gibt es aber auch etwas auf die Nase. Haben Sie schon einmal an einer Latrine gerochen? Die Stationen werden zusätzlich mit einem Audioguide für Blinde und Sehbehinderte und einem Leitsystem verbunden.

inklusion_blog_1Bitte berühren! Repliken, originale Funde und Schilder, die in unserer Dauerausstellung eingebaut werden.

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#Geldausstellung: Playmobil 5177: Bank mit Geldautomat

von Susanne Hahn

Großaufnahme Bank

Das Modell 5177: Bank mit Geldautomat ist Teil der Reihe City Action in der Bank von Playmobil und bald in der Ausstellung GELD im smac zu sehen.

 

“Kann ich Ihnen helfen?” – “Ja, Entschuldigung, wir sind hier um ihre Bank zu überfallen!”

            aus: “Bandidas” (2006)

 

Vom 27. Mai  bis 30. Dezember 2016 präsentieren wir unsere erste eigene Sonderausstellung. Thema ist GELD – ganz recht, GELD im Allgemeinen und im Besonderen. Zu sehen gibt es ganz altes und ganz neues Geld, ganz kleines und ganz großes, wertvolles und wertloses. Heute kaufen wir fast alles für Geld und dementsprechend möchte jede_r möglichst viel Geld haben. Doch wie kommen wir zu Geld und was machen wir anschließend damit? Die Ausstellung zeigt vielleicht nicht alle, aber viele Möglichkeiten, zu Geld zu kommen, auch solche jenseits der Legalität, wie z.B. ein Banküberfall.

 

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