Ein Buch ist kein Buch – Welttag des Buches

2015 04 23_Tag des Buches_SchockenZum Netzwerk von Salman Schocken gehörten auch Schriftsteller, Verleger und Buchliebhaber.

 

Das digitale Zeitalter hat uns vielfältige online-Identitäten und unzählige globale Handlungsspielräume beschert und in regelmäßigen Abständen das Ende des Buches eingeläutet. Aber offensichtlich ist ein Medium, dessen Herausgabe im Druckformat von Victor Hugo einst als „größtes Ereignis der Weltgeschichte“ bezeichnet hat, nicht so leicht aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil Wie eh und je erfreuen sich Bücher auch in ihrer analogen Form großer Beliebtheit. Allein in Deutschland werden pro Jahr an die 400 Millionen Titel verkauft. Heute, am Welttag des Buches kann man also sagen, eine gute Bilanz. Aber was sagen schon Verkaufsstatistiken? Eindrucksvoller sind da schon die Selfies auf der Aktionsseite „Mein Herzbuch“ des Deutschen Buchhandels. Und auf das Ende des Buches kann man sich eigentlich nur nach einer durchlesenen Nacht freuen, möglichst vor Arbeitsbeginn.

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Archäologie eines Warenhauses – Das Kaufhaus Schocken in Chemnitz

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Großer Andrang vor dem Centrum Warenhaus. (© FREIE PRESSE)

»Ach, Sie meinen „Das Schocken“«! Bis heute hat das geschwungene Gebäude an der Brückenstraße 9-11 – inzwischen Stefan-Heym-Platz 1 –, unter diesem Namen seinen festen Platz im kollektiven Gedächtnis der Chemnitzerinnen und Chemnitzer. Die Tradition des Namens lässt dabei kaum die wechselhafte Geschichte dieses Hauses vermuten, die sich hinter der Fassade abspielte.

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