Reis gut, alles gut!

von Desirée Wocilka

Reis 1

Verschiedene Reissorten in der Ausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ im smac. © smac | Mark Frost

„Lieber nach Reis hungern, als satt von Gemüse sein!“ oder „Wer drei Schüsseln Reis und drei Hemden besitzt, wird niemals hungern und frieren.“ sind Aussagen, die man bislang oft in Asien hört. Heutzutage zählt Reis jedoch nicht nur in Asien zu einer der wichtigsten Grundnahrungsmittel, sondern wird auf der ganzen Welt gegessen. Jährlich werden weltweit mehr als 600.000.000t Reis geerntet. Die Tendenz bleibt steigend, denn für 60% der Menschen ist Reis das Hauptnahrungsmittel.

Weiterlesen

Schätze der Archäologie Vietnams – Die Geschichte der Ausstellung

von Sabine Wolfram

2015-09-28_IMG_3190_Vietnam

Alles begann… Was nach dem Anfang eines Märchens klingt, bedeutete in der Tat sehr viel Arbeit und es vergingen von der Idee zur Ausstellung bis zur Eröffnung knapp 10 Jahre.

Einige Ausstellungen haben ihren Ursprung in einem Jubiläum, andere wiederum fußen auf dem Forschungsinteresse des Kurators/der Kuratorin oder auf Themen die gerade in der Gesellschaft aktuell sind, nur um einige Anlässe zu benennen. Die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ ist das Ergebnis einer Urlaubsreise. 2007 reiste Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die damalige Leiterin des LWL-Museums für Archäologie Herne, nach Vietnam und verliebte sich in das Land. Schnell war der Entschluss gefasst, das reiche kulturelle Erbe Vietnams dem Publikum in Deutschland näher zu bringen. Da die Kosten für eine internationale Ausstellung die Millionen € Grenze überschreiten können, hieß es auf Partnersuche gehen. Der erste Partner war mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (REM) bald gefunden. Ende 2011 stieß das Landesamt für Archäologie Sachsen als Partner in Ostdeutschland dazu. Schätze der Archäologie Vietnams sollte die erste Sonderausstellung des damals noch nicht eröffneten smac werden. Die Eröffnung des smac war für 2013 geplant, es wurde Mai 2014.

Weiterlesen

So nah – so fern | Tak blízcí – tak vzdálení

Das Projekt „So nah – so fern. Beziehungsgeschichte(n) zwischen Böhmen und Sachsen“ stellt sich vor … oder was Sie schon immer über die böhmisch-sächsische Geschichte wissen wollten, aber nie zu fragen trauten.

Projekt „Tak blízcí – tak vzdálení. Česko-saské dějiny v proměnách staletí” se představuje …aneb co všechno jste chtěli vědět o česko-saských dějinách, ale báli jste se zeptat

von Martin Musílek

Unlängst veröffentlichte die BILD die Nachricht, dass der kleine Fluss Kirnitzsch im Elbsandsteingebirge sein Flussbett verändert und sich dadurch die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen verschoben hat. Die Headlines „Wanderer findet 500 qm neues Deutschland“, „Deutsche Ostgrenze verschoben“ oder „Landgewinn geht auch ohne Panzer!“ bargen die banale Information, dass der genannte Fluss in seinem neuen Lauf wenige Meter seiner Strömung verkürzt hat. Dieses nicht unübliche Naturphänomen würde kein Aufsehen erregen, wenn nicht der genannte Fluss Teil der tschechisch-sächsischen Grenze wäre. Er mäandriert nicht mehr in seinem ursprünglichen Lauf auf deutscher Seite, sondern verläuft nun gerade, so dass er ein ca. 500 m² großes Stück neuen Gebietes am östlichen Zipfels Sachsens im Nationalpark Sächsische Schweiz umfließt.

Kirnitzsch18

Die Kirnitzsch an der Neumannmühle / Řeka Křinice u Neumannova mlýna (Foto: CC Wikipedia LausitzerLeben).

Weiterlesen