Der Tod in Niederkaina und der Welt

Dieser Artikel eröffnet die Reihe Tod & Ritual und begleitet die gleichnamige Sonderausstellung, die noch bis 21.05.2018 in Chemnitz zu sehen ist. In diesem Artikel erzählt Jasmin Kaiser, eine der beteiligten KuratorInnen der Ausstellung aus dem Landesamt für Archäologie in Dresden, von der Idee und Konzeption der Ausstellung und verrät außerdem ein paar Höhepunkte.

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Jasmin Kaiser neben dem “Scheiterhaufen” in der Ausstellung | Foto © smac – Annelie Blasko

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smactikum : Selena Feig

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Foto © smac | Annelie Blasko

Unsere Kollegen im LWL Museum für Archäologie in Herne haben eine schöne Tradition; dort werden Praktikanten gebeten, zu einem Stück aus der Ausstellung einen Gastbeitrag im Blog zu verfassen. Weil wir das für eine tolle Sache halten, wollen wir auch unsere Praktikanten dazu einladen, ihren Blick auf das smac zu schärfen und fragen neben dem Lieblingsstück auch nach dem Lieblingsort im Museum. Den Anfang macht: Selena. Weiterlesen

#KultBlick Blogparade

Wenn der Neandertaler auf die Couch darf, oder: Kultur-Schielen im smac

Dieser Artikel ist unser Beitrag zur Blogparade #KultBlick des Archäologischen Museums in Hamburg unter dem Titel “Verloren und wiedergefunden? Mein Kulturblick”. Für unseren Beitrag haben wir eine unserer AusstellungsmoderatorInnen um ihren ganz persönlichen Blick auf Kultur gebeten und hier ist er: Weiterlesen

Reis gut, alles gut!

von Desirée Wocilka

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Verschiedene Reissorten in der Ausstellung “Schätze der Archäologie Vietnams” im smac. © smac | Mark Frost

„Lieber nach Reis hungern, als satt von Gemüse sein!“ oder „Wer drei Schüsseln Reis und drei Hemden besitzt, wird niemals hungern und frieren.“ sind Aussagen, die man bislang oft in Asien hört. Heutzutage zählt Reis jedoch nicht nur in Asien zu einer der wichtigsten Grundnahrungsmittel, sondern wird auf der ganzen Welt gegessen. Jährlich werden weltweit mehr als 600.000.000t Reis geerntet. Die Tendenz bleibt steigend, denn für 60% der Menschen ist Reis das Hauptnahrungsmittel.

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Schätze der Archäologie Vietnams – Die Geschichte der Ausstellung

von Sabine Wolfram

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Alles begann… Was nach dem Anfang eines Märchens klingt, bedeutete in der Tat sehr viel Arbeit und es vergingen von der Idee zur Ausstellung bis zur Eröffnung knapp 10 Jahre.

Einige Ausstellungen haben ihren Ursprung in einem Jubiläum, andere wiederum fußen auf dem Forschungsinteresse des Kurators/der Kuratorin oder auf Themen die gerade in der Gesellschaft aktuell sind, nur um einige Anlässe zu benennen. Die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ ist das Ergebnis einer Urlaubsreise. 2007 reiste Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die damalige Leiterin des LWL-Museums für Archäologie Herne, nach Vietnam und verliebte sich in das Land. Schnell war der Entschluss gefasst, das reiche kulturelle Erbe Vietnams dem Publikum in Deutschland näher zu bringen. Da die Kosten für eine internationale Ausstellung die Millionen € Grenze überschreiten können, hieß es auf Partnersuche gehen. Der erste Partner war mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (REM) bald gefunden. Ende 2011 stieß das Landesamt für Archäologie Sachsen als Partner in Ostdeutschland dazu. Schätze der Archäologie Vietnams sollte die erste Sonderausstellung des damals noch nicht eröffneten smac werden. Die Eröffnung des smac war für 2013 geplant, es wurde Mai 2014.

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