Dinge mit Geschichte(n) #2 – Die Rindenbastbeutel der Jungsteinzeit

 

Beutel

Dieser Rindenbastbeutel wurde in einem jungsteinzeitlichen Brunnen gefunden. Aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen im Grundwasserspiegel ist der Beutel fast vollständig erhalten geblieben.(Foto: smac)

 

Ihr habt vielleicht den buntesten, den coolsten oder den von der besten Band, aber wir haben einen der ältesten Beutel der Welt!

 

Der Beutel ist wieder da! Als Lifestyle-Utensil ist er seit Jahren ein Trend, ob über der Schulter oder als Rucksack getragen. Genutzt wird der Beutel nicht nur zur Aufbewahrung von allerhand Dingen, sondern er ist Träger von Messages und Grafiken und damit ein Kommunikations- und Werbemittel. In dieser Funktion ist der Beutel ohne Zweifel eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Als Aufbewahrungs- und Transportmittel ist er allerdings um ein vielfaches älter und einer der älteste Beutel stammt aus Eythra südlich von Leipzig und er datiert in die Zeit um 5200 v. Chr.

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Dinge mit Geschichte(n)

Dinge mit Geschichte

Wie viele Dinge mögen es wohl sein, die unsere Wohnungen füllen? Welchen Nutzen haben sie für uns? Welche Funktionen erfüllen sie möglicherweise woanders oder zu einer anderen Zeit? Und wie sind wir überhaupt zu ihnen gekommen? Wer sich diese Fragen stellt, taucht in die Welt der Dinge ein, die ebenso ungewöhnlich wie vertraut und genauso überraschend wie vielfältig ist. Eine Welt voller Geschichten aus dem Alltag, von Urlaubsreisen, von Freunden und Freude, aber auch von Trauer und Leid; kurz gesagt, Geschichten aus dem Leben…

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(Ge)s(ch)mac(kvolles) zum Mitnehmen

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Unser Museumsshop “Kaufhaus Schocken” – eine kleine Hommage an das ehemalige Kaufhaus Schocken Chemnitz. (© smac)

Den Besuch eines Museums verbinden wir gemeinhin mit dem Erwerb von Wissen. Abgesehen von der allgemeinen Bereitschaft zum Museumsgang müssen wir dafür nicht viel investieren, ein paar Euro und ein wenig Zeit. Im Gegenzug dazu kann man sich mindestens in Spielfilmlänge über Geschichte- und Kulturgeschichte, Natur, Kunst, Ethnologie oder Naturwissenschaft- und Technik informieren.

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Die Tücke des Objekts

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Mit Fingerspitzengefühl werden nicht nur die Objekte, sondern auch die Vitrinen- hauben befestigt. (© smac)

Eine Glaskugel in einer Vitrine so zu befestigen, dass sich die Kugel selbst bei mittelschweren Erschütterungen nicht bewegt, ist die Aufgabe von Exponateinrichtern. Dabei soll das Ausstellungsobjekt natürlich auch noch möglichst vollständig zu sehen sein und in einem ehemals funktionalen Kontext angeordnet werden. Keine leichte Aufgabe, wie wir meinen. Wir haben Herrn Thomas Fißler von „Fißler und Kollegen GmbH“ fünf Fragen zu den Tücken des Objekts gestellt.

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