Dinge mit Geschichte(n) #4 – Die Ofenkachel mit dem schlafenden Ritter

von Lisa-Maria Rösch

Schlafender Ritter

Diese Ofenkachel aus der frühen Neuzeit wurde in der Leipziger Innenstadt gefunden und ist heute in der Alltagswand des smac zu sehen. Sie zeigt einen Ritter, der sich in voller Rüstung ins Gras gesetzt hat und sich eine Ruhepause gönnt. (© LfA)

 

Das Motiv der Kachel rückt ein ganz zentrales Thema in den Mittelpunkt: das Schlafen. Wann wurde wie und auf was geschlafen und inwieweit unterscheidet sich das zu unseren Schlafgewohnheiten heute? Auf diese und andere Fragen wollen wir heute, am Weltschlaftag, eingehen und dazu einen kurzen Blick in die Vorgeschichte werfen.

 

„Und, wie hast du heute geschlafen?“

 

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Dinge mit Geschichte(n) #2 – Die Rindenbastbeutel der Jungsteinzeit

 

Beutel

Dieser Rindenbastbeutel wurde in einem jungsteinzeitlichen Brunnen gefunden. Aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen im Grundwasserspiegel ist der Beutel fast vollständig erhalten geblieben.(Foto: smac)

 

Ihr habt vielleicht den buntesten, den coolsten oder den von der besten Band, aber wir haben einen der ältesten Beutel der Welt!

 

Der Beutel ist wieder da! Als Lifestyle-Utensil ist er seit Jahren ein Trend, ob über der Schulter oder als Rucksack getragen. Genutzt wird der Beutel nicht nur zur Aufbewahrung von allerhand Dingen, sondern er ist Träger von Messages und Grafiken und damit ein Kommunikations- und Werbemittel. In dieser Funktion ist der Beutel ohne Zweifel eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Als Aufbewahrungs- und Transportmittel ist er allerdings um ein vielfaches älter und einer der älteste Beutel stammt aus Eythra südlich von Leipzig und er datiert in die Zeit um 5200 v. Chr.

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