Schätze der Archäologie Vietnams – Die Geschichte der Ausstellung

von Sabine Wolfram

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Alles begann… Was nach dem Anfang eines Märchens klingt, bedeutete in der Tat sehr viel Arbeit und es vergingen von der Idee zur Ausstellung bis zur Eröffnung knapp 10 Jahre.

Einige Ausstellungen haben ihren Ursprung in einem Jubiläum, andere wiederum fußen auf dem Forschungsinteresse des Kurators/der Kuratorin oder auf Themen die gerade in der Gesellschaft aktuell sind, nur um einige Anlässe zu benennen. Die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ ist das Ergebnis einer Urlaubsreise. 2007 reiste Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die damalige Leiterin des LWL-Museums für Archäologie Herne, nach Vietnam und verliebte sich in das Land. Schnell war der Entschluss gefasst, das reiche kulturelle Erbe Vietnams dem Publikum in Deutschland näher zu bringen. Da die Kosten für eine internationale Ausstellung die Millionen € Grenze überschreiten können, hieß es auf Partnersuche gehen. Der erste Partner war mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (REM) bald gefunden. Ende 2011 stieß das Landesamt für Archäologie Sachsen als Partner in Ostdeutschland dazu. Schätze der Archäologie Vietnams sollte die erste Sonderausstellung des damals noch nicht eröffneten smac werden. Die Eröffnung des smac war für 2013 geplant, es wurde Mai 2014.

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#GELDausstellung – a – wie Apfel für Birne

von Jens Beutmann

fruit-11371_1280Apfel gegen Birne. Das smac tauscht Ware gegen Ware und alle können mitmachen. 

Das smac plant derzeit seine erste „eigene“ Sonderausstellung: Im nächsten Jahr, voraussichtlich ab 26. Mai, soll unsere Schau mit dem Titel Geld zu sehen sein. Im Vorfeld möchten wir nun einmal ausprobieren, wie weit man in der Gegenwart ohne Geld kommen kann. Ausgehend von einer Pfeilspitze möchten wir uns Schritt für Schritt, Tauschgeschäft für Tauschgeschäft etwas möglichst Wertvolles ertauschen.

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Rahmenvertrag für Vietnam-Ausstellung am DAI unterzeichnet

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Der Direktor des Nationalmuseums Vietnams, Dr. Nguyễn Văn Cường und die Präsidentin des DAI, Frau Prof. Dr. F. Fless unterzeichnen das Memorandum of Understanding (MoU). © DAI

 

Ein weiterer großer Schritt für die Realisierung der für 2016/17 in Herne, Chemnitz und Mannheim geplanten Ausstellung „Schätze aus dem Land des aufsteigenden Drachens“ wurde Ende Juli am DAI in Berlin getan:

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Archäologie. Schmuck. Architektur. 5 Fragen an Deganit Stern Schocken

SONY DSCDie Schmuckdesignerin Deganit Stern Schocken, Tel Aviv (Israel) präsentiert noch bis zum 29. März die Ausstellung “Cross Section” im smac.

 

„Architektur in Gold und Silber“ nennt die Schmuckdesignerin Deganit Stern Schocken ihre Kunstwerke. Und tatsächlich kommt beim Betrachten ihrer Schmuckstücke die Assoziation an Bauwerke oder Stadtpläne auf. Im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur Chemnitz zeigt das smac vom 01. bis 29. März eine Auswahl des international geschätzten Oeuvres der Künstlerin. Wieder verweist bereits der Titel der Ausstellung „Cross Section“ (Schnitt bzw. Schnittzeichnung) auf die Verbindung zur Architektur, einerseits als künstlerische Orientierung und andererseits als Hommage an den Ausstellungsort: das Warenhaus Schocken Chemnitz, eine Ikone der Moderne von Erich Mendelsohn. Wir haben Deganit Stern Schocken gefragt, welche Botschaften sich hinter ihren schönen Dingen verbergen und woher sie die Ideen für Ihr Design nimmt:

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